Praxis Dr.med.W.Daut und Dr.med.D.Ayasse

Fachärzte für Innere-/Allgemeinmedizin                                                                                                

Reisemedizin

Konsultieren Sie uns vor Ihrer geplanten Fernreise.

Gerne beraten wir Sie bezüglich eventuell erforderlicher Reiseimpfungen.

Bereits im Mittelmeerraum sind beispielsweise Impfungen gegen Hepatitis A zu empfehlen,falls Sie in den Bayerischen Wald oder Schwarzwald fahren ist evtl. eine FSME (gegen zeckenübertragene Enzephalitis,Meningitis)

Je nach Fernziel ist u.U. an Japan.Enzephalitis,Tollwut,Polio,Cholera oder andere Impfungen zu denken.

Durch die bei Fernreisen evtl. auftretende Zeitverschiebung sind u.U.  Dauermedikamente anzupassen.Dies betrifft v.a. Diabetiker und Reisende mit hohem Blutdruck.Gegebenenfalls ist auch eine Thromboseprophylaxe angeraten.
 


Deutschland

Ende Dezember letzten Jahres hat die Grippewelle begonnen. Die Grippeaktivität ist besonders im Westen und Südosten des Landes moderat erhöht und steigt weiter an. Seit Ende November 2016 bis zum 3. Januar wurden 4.377 klinisch-labordiagnostisch bestätigte Fälle beim Robert Koch-Institut registriert. 9 Menschen sind verstorben.Es empfiehlt sichten Impfschutz zu überprüfen und gegebenenfalls die Grippeimpfung nachzuholen.

Mitte Januar wurden in Leipzig 11 Infektionen bestätigt, es gibt mindestens 2 weitere Verdachtsfälle. Betroffen sind überwiegend ungeimpfte Kinder, aber auch nicht oder unzureichend geimpfte Jugendliche und Erwachsene. Zeitgleich wurden im Frankfurt und im Main-Taunus-Kreis 3 Verdachtsfälle registriert. Im vergangenen Jahr wurden bundesweit 323 Erkrankungen gemeldet. Neben Berlin waren besonders Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Sachsen und Bayern betroffen. Der Impfstatus sollte bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen überprüft und ggf. ergänzt werden.

Italien
Meningokokken-Meningitis: Mitte Dezember ist in Pisa erneut ein 4-jähriges Mädchen erkrankt. Ende November sind eine 44-Jährige aus Florenz und eine 64-Jährige aus Viareggio an den Folgen der Infektion verstorben. Anfang November ist ein 9-jähriges Mädchen in Pisa erkrankt. Im letzten Jahr wurden in der Toskana 36 Fälle registriert, 8 Menschen sind verstorben. Bereits 2015 wurden ungewöhnlich viele Infektionen in der Region gemeldet. Als Erreger wurden Meningokokken der Serogruppe C identifiziert. Impfkampagnen für Jugendliche und Erwachsene wurden durchgeführt. Eine offizielle Impfempfehlung für Touristen wurde nicht ausgesprochen. Reisende in die Region sollten rechtzeitig vor der Abreise den Rat eines Arztes einholen.


Österreich
Masern: Seit Januar dieses Jahres wurden in 7 Bundesländern bereits 54 Infektionen gemeldet, im letzten Jahr waren es landesweit insgesamt nur 28. Impfschutz beachten.Bei Reisen nach Österreich sollten Sie Ihren Impfschutz überprüfen lassen.

Gelbfieberausbruch in Brasilien

Seit Anfang Januar haben die Gesundheitsbehörden 550 Verdachtsfälle und 105 Todesfälle in den benachbarten Bundesstaaten Minas Gerais, Espirito Santo, Sao Paulo, Bahia, Goias, Mato Grosso do Sul und dem Distrito Federal gemeldet. 72 Infektionen wurden bestätigt. Es ist der größte Ausbruch in den letzten 30 Jahren. Die Behörden haben Impfkampagnen gestartet.Bei Reisen in die genannten Regionen ist generell eine Impfung empfohlen.

BolivienImpfvorschrift: Infolge des Gelbfieber-Ausbruchs in Brasilien und einer bestätigten Infektion in Bolivien haben die Behörden die Impfvorschriften verschärft. Bei der Einreise ist eine Impfung gegen Gelbfieber für alle Reisenden vorgeschrieben. Bei Ausreise in ein Land mit Endemiegebieten wird ebenfalls der Impfnachweis verlangt. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes sind Kinder unter einem Jahr von dieser Regelung ausgenommen.


Infolge des Gelbfieber-Ausbruchs in Brasilien haben die Behörden in Panama die Einführung einer Impfvorschrift beschlossen. Bei Einreise aus Brasilien wird von allen Reisenden ein Nachweis über eine gültige Gelbfieberimpfung verlangt. Ausgenommen sind Kinder unter 9 Monaten und Transitreisende, die den Flughafen nicht verlassen.

Unsere Praxis ist als offizielle Gelbfieberimpfstelle von der WHO zugelassen.Den erforderlichen Impfstoff haben wir vorrätig


 

 

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